Freie Demokraten: „ Stadt muss sich von Beschlagnahmungen zur Flüchtlingsunterbringung distanzieren!“

Saarbrücken, den 29.09.2015

Wie die Saarbrücker Zeitung heute berichtete, hält es der saarländische Innenminister, Klaus Bouillon, für denkbar, dass zukünftig auch zwangsweise leerstehende Privatwohnungen zur Flüchtlingsunterbringung genutzt werden. Die Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat lehnen eine derartige Vorgehensweise bei der Unterbringung von Flüchtlingen entschieden ab und rufen auch die Verwaltung der Landeshauptstadt Saarbrücken auf, sich von den Plänen des Innenministers zu distanzieren. „Eine zwangsweise Beschlagnahmung von Privateigentum durch die Kommunen zur Flüchtlingsunterbringung würde die Akzeptanz und das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger für die derzeitige Situation auf eine harte Probe stellen.